FC Rosenhof-Wolfskofen e.V.

 

 

Die Vorstandschaft

vier Vorsitzende:

Magdalena Müller

Klaus Strohmeier

Mario Minin

Michael Nemeth

 

Schriftführer und Geschäftsführer:

Peter Prasch

 

Kassier:

Raimund Sobotta

 

 


Vereinsanschrift:

 

FC Rosenhof-Wolfskofen e.V.

Geschäftsführer: Peter Prasch

Bühlhartstraße 9

93098 Mintraching - Neuallkofen

Tel: 09406/283589

Vereinsemail: fc-rosenhof-info@web.de


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Vereinsgeschichte

Chronik im Zeitraffer:

Von den Aufzeichnungen des FC Rosenhof existieren leider keine schriftlichen Aufzeichnungen. Deshalb waren wir ganz auf mündliche Überlieferungen älterer, verdienter Sportkameraden angewiesen, um diese Festschrift niederzuschreiben. Daß dabei eine lückenlose, chronologische Vereinsgeschichte nicht mehr wiedergegeben werden kann, wird jedem verständlich sein.

 

1945
Im Anschluß an eine Maiandacht ging ein Dutzend junger Männer daran, einen Fußballverein in Rosenhof zu gründen. Auf abgemähten Wiesen rund um das Gut Rosenhof fanden die ersten Kontakte und Spiele mit dem runden Leder statt.
Als Gründungstag wird der 1. August 1945 angegeben. Das damalige Vorstandsgremium mit Franz Pröls, Josef Fink und Peter Ulrich war nicht zu beneiden. Es führte auch Verhandlungen mit der Lindhart'schen Gutsverwaltung (damals auch Besitzer der Lederfabrik in Schwarzenfeld bei Hof), die einen Sportplatz zur Verfügung stellte, ebenso die Fußballstiefel und den ersten Ball. Als Gegenleistung mußten die Spieler bei der Ernte mithelfen. Die ersten Trikots wurden von den Spielerfrauen und Freundinnen aus Bettlaken genäht.
Da nach dem 2.Weltkrieg die Amerikaner das Sagen hatten, mußte durch einen vorgegebenen Fragebogen die Genehmigung eingeholt werden, spielen zu dürfen. Erste sogenannte "wilde Spiele" fanden gegen das Gut Lerchenfeld und auch gegen Barbing statt.

 

1946
Da in diesem Jahr genügend Spieler zur Verfügung standen, wurde der Verein nach einer Reihe von Freundschaftsspielen und der sogenannten Verbandsrunde (heute DFB Pokal) für die Saison 46/47 angemeldet.
1. Vorstand war Franz Pröls, 2. Vorstand Josef Fink und Spielleiter Peter Ulrich. Als Monatsbeitrag wurde pro Mitglied 50 Pfennige erhoben und bei Bezahlung desselben Möchten Sie mehr über wurde eine Marke in den Vereinsausweis geklebt (Siehe dazu die Mitgliedskarte).

 

 

1947
Im Verein etablierte sich mit originellen Stücken eine im südlichen Landkreis sehr bekannte Theatergruppe. Theaterspieler waren u.a. Leopold Franz und Leopold Josef, Doblinger Josef, Furtner Anne, verh. Leopold und Gallo Therese, verh. Löffler. In der Gutskantine beim Kaindl in Rosenhof wurde als erstes Stück "Der Wurzelsepp" gespielt. Es folgten "Das Binzenkörbl" und eine Reihe anderer Stücke. Zur Aufführung kamen diese Stücke auch in Schnaittenbach/Oberpfalz, in Neutraubling, Mintraching, Friesheim, Roith, Wolfskofen und Lerchenfeld.

 

1948
Der älteren Generation ist sicher noch der 21. Juni 1948 im Gedächtnis. An diesem Tag wurde die Währungsreform durchgeführt. 10 Reichsmark entsprachen von heute auf morgen l Deutschen Mark. Jeder Einwohner bekam damals 40,-- DM als Existenzgrundlage. Lebensmittelmarken und Bezugsscheine hatten auch weiterhin beim Einkauf ihre Gültigkeit. Es blühte der Schwarzhandel, und alles Mögliche wurde von den Städtern den Landwirten zum Tausch angeboten, um einen Laib Brot, Butter, Eier, Milch und Kartoffel zu erhalten. Erst 1950 fielen die Lebensmittelmarken weg.
Darum war es nur allzu verständlich, daß vor der Währungsreform beim Verbandsspiel gegen Wörth um Naturalien gespielt wurde. So bot der Mitkonkurrent Wiesent den Spielern des FC Rosenhof drei Torten an, wenn diese Wörth schlagen, Das Spiel wurde 2 : 1 gewonnen, aber in Donaustauf verlor Wiesent, und so gelang Wörth der Aufstieg in die B-Klasse.
 
Das erste Mannschaftsfoto, aufgenommen beim Pfingstturnier in Illkofen
v.l.n.r.: oben: Linner Michael, Heuschneider Fritz, Stadler Hans, Vorstand Pröls Franz, Leopold Franz, Achhammer Karl, Mitte: DoblingerJosef, Krober Xaver, Leopold Josef unten: Tanner Franz, Neubauer Philipp, Schmerzich Siegfried.

 

Nachfolgendes Foto zeigt die Mannschaft zur Saison 48/49
v.l.n.r. Betreuer Kroher Hans, Achhammer Karl, Pröls Franz, Leopold Franz, Tanner Franz, Feltner Xaver, Ulrich Peter, KroherXaver, Lehner Michael, Heuschneider Fritz, Doblinger Josef und Leopold Josef.

 

1949
Als Anekdote ist in diesem Jahr zu berichten, daß der Verwalter des Gutes Rosenhof, Direktor Kupfer, sehr gute Äpfel im Gutsgarten hatte und süße Weintrauben an den Spalieren der Gutsmauer hingen. So wurde nur allzu oft bei Freundschaftsspielen der Ball absichtlich über die Mauer geschossen und das Ballholen dauerte länger als gewöhnlich.
Beim Pfingstturnier, das die Spvgg Illkofen ausrichtete, konnte der FC Rosenhof den ersten Pokal mit nach Hause nehmen.

 

1950
Ein Wechsel in der Verwaltung des Gutes Rosenhof brachte auch für den Verein einen Umzug nach Wolfskofen. Das Vereinslokal wurde das Gasthaus Georg Trummer. Sein Bruder und Landwirt Michael Trummer stellte den Sportplatz zur Verfügung.
Als Unkostenbeitrag für die Fahrt nach Schnaittenbach/Opf. wurde bei der Theateraufführung dort Eintritt kassiert. Nach der Aufführung erhielten die Darsteller noch eine Brotzeit.
Einmal, so erinnerten sich die Älteren, half Josef Fink bei einem Freundschaftsspiel als Verteidiger aus und, weil kein Trikot vorhanden war, spielte er kurzerhand mit seinem Sonntagsanzug.

 

Die Saison 50/51 wurde bereits in Wolfskofen bestritten.
In Donaustauf sicherte man sich im Juni den 3. Platz beim Pokalturnier.

Unser Foto zeigt die Mannschaft auf dem Sportplatz bei Wolfskofen
v.l.n.r.: Kroher Xaver, Garster Richard, Prasch Josef Grüneich Theo, Schiwolok Otto, Achhammer Karl, Heuschneider Fritz, Leopold Josef Mätzner Arnulf Prasch Hermann, Leopold Franz

 


Aufnahme der Saison 1950/51
v.l.n.r. oben: Ulrich Peter, Leopold Franz, Achhammer Karl, Plank Erich, Plank Hermann, Mitte: Doblinger Josef Heuschneider Fritz, Leopold Josef unten: Kroher Xaver, Schiwolok Otto, Prasch Josef

 

1951
Nichts außergewöhnliches ist von diesem Vereinsjahr zu berichten. 31 männliche Mit-glieder waren die tragenden Säulen des Vereins. 1. Vorstand war Georg Gallo, 2. Vorstand Josef Fink und Schriftführer sowie Spielleiter war Peter Ulrich.

 

1952
Als Vorstand steht dem Verein Georg Gallo weiterhin zur Verfügung. Schriftführer war Karl Dimmelmeier. Inzwischen gehören dem Verein 43 männliche und vier weibliche Mitglieder an. Sportliche Erfolge gab es gleich zwei zu verzeichnen. Zum einen gewann die Mannschaft das Pokalturnier beim TSV Wacker 50 Neutraubling und den vom 1. Bürgermeister Hans Herget gestifteten Pokal, und zum zweiten gewann man auch noch das eigene Pokalturnier und den von Bürgermeister Georg Melchner gestifteten Pokal.

 

1953
Einen Pokal in Miniaturausgabe erhielt Georg Gallo für den Verein während seines Aufenthaltes in Kaiserlautern vom Weltmeister 1954 und späteren Ehrennationalspieler Fritz Walter.

 

1954
Die deutsche Fußballnationalmannschaft wurde in der Schweiz zum ersten Mal Fußballweltmeister. Ein Anlaß, ein Buch über die Ereignisse und Spiele zu kaufen. Da der Kaufpreis DM 28,50 erheblich für die Vereinskasse war, entschloß man sich zum Abstottern. D.H. die einzelnen Spieler konnten gegen eine Leihgebühr von 30 Pfennigen das Weltmeisterschaftsbuch ausleihen. (Leider ist das Buch bis zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr aufgetaucht. Die Redaktion bittet um Rückgabe des Buches an die Vereinsführung, falls es auftaucht).

 

Die Saison 54/55 brachte auch die erste Jugendmannschaft des Vereins hervor.
Unser Foto zeigt in der oberen Reihe: Westhäuser Hermann, Steinberger Josef Haselbeck Karl, Löffler Willi;
mittlere Reihe: Gallo Heinz,
Groß Hermann, Semmelmann Josef Blasek Manfred; unten:
Kösbauer Sebastian, Kroher Josef und Westhäuser Arthur.

 

1955
Beim Pfingstturnier in Burgweinting gewann der FC Rosenhof den ersten Preis.

vorne Peter Ulrich, v.l.n.r. Heuschneider Fritz, Plank Josef Kroher Ludwig, Kroher Xaver, Schwarz Wolfgang, Schreier Josef Leopold Franz und Plank Hermann.

 

1957
Der weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte und beliebte Sebastian Plank führte als 1. Vorstand den Verein. Der Mitgliederstand wird mit 36 angegeben.

 

1958
Unser Gründungs- und Ehrenmitglied Josef Fink wurde 1. Kassier und blieb es bis 1977.

 

1959
Der Mitgliederstand wird mit 40 Mitgliedern angegeben. Vorstand war Karl Achhammer und sein Stellvertreter Franz Leopold.
An Ostern konnte der FCR einen 2. Platz bei einem Pokalturnier beim Freier TuS Regensburg erreichen.

 

1960
Vorstand Karl Achhammer bekam mit Georg Gallo einen neuen Stellvertreter; Mitglieder-stand 39.
An Pfingsten wurde beim VfR Regensburg ein weiterer Pokal mit nach Hause genommen.

 

1961
1. Vorstand Hans Schiller (Rosenhof), 2. Vorstand Georg Gallo. Mitgliederstand 40. Beim Pokalturnier in Mintraching wurde wiederum ein Pokal gewonnen. Welche Plazierung allerdings erreicht wurde, ließ sich nicht mehr feststellen.

 

1962
Die Trophäensammlung wurde um einen weiteren großen Pokal bereichert. Mit dem Gewinn des Pfingstpokalturniers beim SV Mangolding knüpfte man an frühere sportliche Erfolge an.

 

1963
Den Sitz des 1. Vorstandes übernimmt Hermann Groß, Stellvertreter wurde Johann Schiller (Rosenhof), Jugendleiter Hans Ringer, Mitgliederstand 42.
In diesem Jahr wurde auch eine Altherrenmannschaft gegründet, die bis 1967 spielte. Sie setzte sich zusammen aus: Plank Josef und Plank Hermann, Grüneich Theo, Heuschneider Fritz, Schmerzich Sigi, Leopold Franz, Achhammer Karl, Kroher Ludwig, Plank Schorsch, Kroher Xaver, Neubauer Philipp, Kellner Sepp und Starzinger Georg, der zugleich Trainer der 1. Mannschaft war.

Unsere 1. Mannschaft 1963
v.l.n.r.: Lutz Gerd, Matok Anton, Wieninger Ernst, Westhäuser Helmut, Gallo Heinz, Mätzner Hermann, Haselbeck Karl, Semmelmann Josef 2. Vorstand Schiller Hans, vorne: Steinberger Josef Kroher Josef und Rösch Rudolf.

 

Die AH-Mannschaft 1963

v.l.n.r., oben: Plank Georg, Starzinger Georg, Matok Karl, Kroher Xaver, Kroher Ludwig, Gallo Heinz, Leopold Franz, Plank Josef
unten: Grüneich Theo, Heuschneider Fritz, Hermann Erich, Groß Hermann und Neubauer Philipp.

 

1964
Nicht nur im südöstlichen Landkreis erzielt der FCR sportliche Erfolge, auch westlich von Regensburg beim SSV Schönhofen erreichte man beim Pfingstpokalturnier nach einem spannenden Endspiel den zweiten Platz.

 

1965
Das bisher beste Abschneiden der Fußballer des FCR. Jedoch mußte man beim Entscheidungsspiel gegen den TV Geisling, am 18. Juli, diesem den Aufstieg in die B-Klasse überlassen.

Für die Saison 65/66 standen folgende Spieler zur Verfügung, v.l.n.r., oben: Gallo Alfons, Wieninger Ernst, Roith Wilhelm, Westhäuser Helmut, Kroher Josef Semmelmann Josef Daxl Ludwig, Kraus Christian, unten: Freisinger Helmut, Gallo Heinz, Matok Karl, Borowitzka Günther und Lehnhart Günther.

 

1967
Beim Pfingstturnier des SV Burgweinting schafften die Mannen des FCR einen 4.Platz.

 

1970
Mit einem "goldenen" Tor von Josef Semmelmann beim Pfingstturnier der Spvgg Illkofen qualifizierte sich die Mannschaft für das Endspiel. Aber nach einem dramatischen Spiel gegen den SV Pfatter reichte es am Schluß nur zum zweiten Platz.

 

1971
Mangelnde Bereitschaft der Spieler und Nachwuchssorgen zwangen den Verein die Lizenz für den Spielbetrieb an den BLSV zurückzugeben. Der Sportplatz jedoch behielt bis zur Auflösung der Volksschule 1974 seine Funktion.

 

1972 - 1976
Vorstand Hermann Groß und Kassier Josef Fink führten den Verein kommisarisch weiter.
Es wurde auf die heranwachsende Jugend gesetzt, um eines Tages den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Junge Fußballer bolzten manchmal im ehemaligen Schulhof. Einige von ihnen spielten bereits bei der Jugend des SV Sarching.
So fand im Sommer 1977 auf einer Wiese von Karl Achhammer ein Spiel zwischen "alten" und "jungen" Spielern statt. Beim anschließenden Beisammensein wurden erste Töne einer Wiedergründung laut.

 

1977
Am 7. Oktober fand im Vereinslokal "Alte Schule" in Wolfskofen die Wiedergründungsversammlung des FC Rosenhof statt. 1. Vorstand Hermann Groß bat Interessierte dem Verein beizutreten. An diesem Abend erklärten 20 neue ihre Mitgliedschaft. So erhöhte sich der Mitgliederstand auf 42. Bei den Neuwahl kam folgendes Ergebnis zustande:
1. Vorstand Hermann Groß, 2. Vorstand Johann Wagner, Kassier Georg Matok, Schriftführer Wolfgang Schwarz jun., Spielleiter Johann Beiderbeck.
Die ehemalige Sandgrube zwischen Wolfskofen und Gengkofen wurde zum Sportplatz ausgebaut.

 

1978
Am 1. Mai verlor die Gemeinde Rosenhof ihre Selbständigkeit und wurde der Großgemeinde Mintraching einverleibt.
Die Vorstandschaft erweiterte das Vereinsgremium um einen Ausschuß, dem Kestl Arthur, Schiller Johann, Wolfskofen, Steinberger Josef und Trummer Heinz angehörten. Trainer wurde Ludwig Kroher. Am 22. Juli wurde der Verein an den Bayerischen Fußballverband gemeldet. Der Mitgliederstand stieg auf 50 an.
Der Mitgliedsbeitrag wurde mit DM 30,-- festgelegt.
Am 20. August fand das erste Punktspiel gegen den B-Klassen-Absteiger SV Schwabelweis statt. Es endete mit einem sensationellen und unvorstellbaren Sieg von 5 : 4.

 

Es spielten: Reinhard Kaspar (Tor), Hans Beiderbeck, Wolfgang Schiller, Hans Wagner, Josef Heisterkamp, Hans Schiller, Christoph Simmerl, Karl Guggenberger, Raimund Sobotta, Heinz Lichtenegger, Anton Groß, Hans Deinhart.

 

1979
31 Frauen und Mädchen traten dem Verein bei und gründeten eine Gymnastikabteilung. Die Leitung übernahm Anna Kestl.
1. Vorstand wird Hans Wagner, da Hermann Groß aus beruflichen Gründen sein Amt niederlegt.
Neuer Trainer zur Saison 79/80 wurde Adriano de Ros aus Sengkofen.

 

1980
Im Februar übernahm Hans Schiller, Wolfskofen, das Training.
Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 20. Juni erhielt der Verein eine Satzung und wurde nun im Vereinsregister beim Amtsgericht Regensburg unter "FC Rosenhof - Wolfskofen e.V." geführt.
Eine Reservemannschaft spielte erstmals in der Saison 80/81. Am ersten Spieltag , den 24. August, spielte diese gegen den SV Sanding. Das Spiel endete 3 : 1 für Sanding. Unser Torschütze war Wolfgang Schwarz jun.

 

1981
Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde Hans Schiller, Wolfskofen, neuer Vorstand. Das Training übernahm ab Oktober als Spielertrainer Raimund Sobotta. Der Stammtisch "Hallenbad" Neutraubling trat mit zwölf Spielern dem Verein bei. Neuer Mitglieder-stand: 107.

 

1982
Beim traditionellen Rosenmontagsball hatte der spätere Gewinner des "Grand Prix der Volksmusik", das "Naabtalduo", einen ihrer ersten Auftritte.
Die Mitgliederzahl stieg auf 144 an.
Auf dem Sportplatz wurde eine Flutlichtanlage mit Dieselaggregat installiert.

 

1983
Für die Saison 83/84 verpflichtete der Verein mit Lothar Niedermeier einen neuen Trainer.
Außerdem wurde eine Altherren-Mannschaft gegründet. Der Mitgliederstand erhöhte sich auf 153.
Hans Beiderbeck aus Wolfskofen rief das Kinderturnen ins Leben und übernahm dessen Leitung.

 

1984
Bei Neuwahlen wurde neuer Vorstand Arthur Westhäuser, sein Stellvertreter Michael Trummer. Der Mitgliederstand hat sich auf 172 erhöht.

 

1985
Vom 14. - 16. Juni wurde das 40jährige Gründungsfest mit zwei Pokalturnieren gefeiert. Erstmals wurden die Mitglieder für 10-, 25- und 40jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Beim Fußball-Pokalturnier der Reservemannschaften traten die Mannschaften des FC Mintraching, TSV Neutraubling, FC Oberhinkofen und FC Rosenhof gegeneinander an. Die ersten Mannschaften, der Bezirksligaaufsteiger Spvgg Illkofen, der A-Klassen-Aufsteiger TSV Neutraubling, der FC Mintraching und der FC Rosenhof spielten am nächsten Tag um die begehrten Pokale.
Vor 150 Zuschauern spielten die Alten Herren gegen die Mannschaft des FC Rosenhof aus dem Jahre 1965. Die AH gewann mit 6 : 2, Halbzeitstand 3 : 2. Es spielten bei der FCR AH: Scheinert Josef, Deinhart Hans, Buckley Hans, Schiller Hans, Odwody Karl, Zinke Alfred, Kaspar Reinhard, Bauer Hans, Regner Paul, Lichtenegger Heinz, Deininger Peter und Ring Anton. Für den FCR 1965: Kroher Josef, Janker Alfons, Gallo Alfons, Wieninger Ernst, Mätzner Hermann, Heisterkamp Josef, Haselbeck Karl, Westhäuser Helmut, Schmidbauer Max, Rösch Rudolf, Semmelmann Josef, Trummer Heinz, Daxl Ludwig und Hofer Bernd.
Bei der Jahreshauptversammlung legte Arthur Westhäuser aus zeitlichen Gründen sein Amt nieder und neuer Vorstand wurde Michael Trummer.

 

1986
Der Mitgliederstand sank auf 168.

 

1987
Der Chronist weiß erfreuliches zu berichten: Die bisher größte Einnahme in der Vereinsgeschichte erzielte man beim Spiel in der 2. Runde des DFB-Pokals. Es wurde als Gegner der damalige Bayernligaverein, SSV Jahn Regensburg, ausgelost. Nach einer sehr guten Leistung in der ersten Spielhälfte, verlor man vor heimischer Kulisse am Ende doch mit 0 : 6.
Kassier Georg Matok ist als einziges Vorstandsmitglied seit zehn Jahren im Amt tätig.

 

1988
In der Saison 87/88 erreichte die 2. Mannschaft den Vizemeistertitel unter den Reservemannschaften. Die erste Mannschaft sicherte unter Trainer Lothar Niedermeier die Herbstmeisterschaft. Schon ab dem siebten Spieltag stand der FCR auf dem ersten Tabellenplatz.
21 : 3 Punkte und 31 : 15 Tore waren das Ergebnis der Herbstmeisterschaft. Frau Barbara Cisbis übernimmt das Frauenturnen.

 

1989
Der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, der Aufstieg von der C-Klasse in die B-Klasse, wurde erzielt. Nach der Herbstmeisterschaft, wo noch Zuversicht für einen direkten Aufstieg bestand, schnitt man in der Rückrunde jedoch schlechter ab und mußte erst noch ein Entscheidungsspiel gegen Oberhinkofen bestreiten. Dieses Spiel fand vor einer riesen Kulisse in Barbing statt und endete 3 : 2 nach Verlängerung für Oberhinkofen. So mußte die anschließende Relegation die Entscheidung bringen. Auch hier verlor man das erste Spiel mit 5 : 1 Toren gegen Lengenfeld. Jedoch im zweiten Spiel gegen den SV Hardt gewann man mit 3 : 1 Toren in Schönhofen und die B-Klasse war somit erreicht. Torschützenkönig wurde mit 20 Treffern Robert Nuß, gefolgt von Dietmar Koch mit 13 und Waldemar Szukalla mit 12 Treffern. In der laufenden Saison gab es dann 16 Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen.

 


Die Aufsteigermannschaft
Obere Reihe, v.l.n.r.: Betreuer Hans Neumeister, Josef Schreglmann, Dietmar Koch, Dieter Stuiber, Werner Kroll, Kurt Gruber, Robert Nuß, Bernhard Friebe, Trainer Lothar Niedermeier, untere Reihe: Siegfried Heindl, Gerd Pöppel, Wolfgang Dienst, Helmut Wittl, Reinhard Michl, Manfred Heubl und Waldemar Szukalla.

 

1990
Der Mitgliederstand war auf 250 angewachsen.
Die Attraktivität des Kinderturnens stieg; bis zu 25 Kinder waren manchmal anwesend. Durch den steigenden Freizeitwert begann die Planung, das bestehende Sportgelände besser zu nützen. Ein zweites Spielfeld, Stockbahnen und Tennisplätze wurden in Be-
tracht gezogen.

 

1991
Die Planung des Gemeindezentrums mit Umkleidekabinen begann. Der Bebauungsplan für das Sportgelände wurde genehmigt.
Leider stieg der FCR in der Saison 90/91 in die C-Klasse ab. Als neuer Trainer wurde Joachim Rantwig gewonnen.
Die Mitgliederzahl wuchs auf 281 an.
Drei Jugendmannschaft wurden in Spielergemeinschaften mit anderen Vereinen gegründet: die E-Jugend mit Ilikofen, die C-Jugend mit Mintraching und die B-Jugend zusammen mit Mintraching und Moosham.

 

1992
Nach einem Jahr in der C-Klasse wurde der direkte Durchmarsch und Aufstieg in die B-Klasse ein zweites Mal gefeiert. Unter Trainer Joachim Rantwig schaffte man das Unmögliche. Mit 81 : 32 Toren und 40 : 8 Punkten sicherte man sich die Meisterschaft vor dem SSV Köfering. Torschützenkönig mit 19 Treffern wurde Walter Nedic. Auch die Reservemannschaft schaffte nach einem Entscheidungsspiel gegen den TSV Wacker 50 Neutraubling die Meisterschaft. Der 3 : 1 Sieg, den Günther Rappl, Dieter Stuiber und Siegfried Heindl schossen, machten das erfolgreiche Sportjahr perfekt. Erstmals spielte auch eine Damenmannschaft gegen eine Herrenauswahl.

 

1993
Der Mitgliederstand stieg auf über 300.
Am 13. Mai wurde eine Stockabteilung gegründet. Über 50 Mitglieder, teilweise schon Mitglieder des FCR, traten bis zum 31. Mai bei. Die Vorstandschaft dieser Unterabteilung bildeten 1. Abteilungsleiter Werner Roith, sein Stellvertreter Hans Freundorfer, Kassier Konrad Matok, Schriftführer Paul Regner und Bauleiter Edmund Trummer. Die Aufnahmegebühr betrug bis 31. Mai DM 150,--, anschließend wurden DM 200,--beschlossen. Als Abteilungsbeitrag einigte man sich auf DM 30,-- pro Jahr.
In der ersten Septemberwoche begannen die Abbrucharbeiten des früheren Lehrerhauses und der Aushub für das neue Vereinsheim, dessen Finanzierung auf über 1 Mio DM veranschlagt wurde.

 

1994
Die Stockabteilung errichtete sieben Stockbahnen und begann mit dem Bau eines Gerätehauses.
Im Juli fand die erste Dorfolympiade für groß und klein statt. Trotz der Fußballweltmeisterschaft kamen über 400 Aktive und Zuschauer. Bei tropischen Temperaturen kämpften die verschiedenen Ortschaften der ehemaligen Gemeinde Rosenhof in fairen Spielen um die Pokale. Die Ortschaft Neuallkofen ging am Ende als Gesamtsieger her-vor. Der Spaß und die gute Organisation des Turniers fanden bei allen ein durchwegs positives Echo.


Bilder der Vereinsgeschichte: